Symbolfoto Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
©Markus Bollen

Denkmalförderung

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stärkt die Erhaltung von Denkmälern weiter: 2021 stehen Haushaltsmittel im Umfang von 21,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Bau

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Denkmalschutz und die Denkmalpflege in vielen verschiedenen Bereichen: Dazu gehören beispielsweise die Zuschüsse an die Dombauvereine und die zwei Jugendbauhütten, die Industriekultur in verschiedenen Ausprägungen sowie Investitionszuweisungen für besondere Denkmale.

Insbesondere die Zuschüsse und Zuweisungen zur Förderung von Maßnahmen im Rahmen des Denkmalschutzgesetzes unterstützen insbesondere die Privatbesitzerinnen und -besitzer bei der Erhaltung ihrer Denkmäler: Diese steigen in 2021 auf rund 21,3 Millionen Euro.

Förderung der Denkmalpflege

Mit den „Förderrichtlinien Denkmalpflege“ unterstreicht die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Willen, die historisch-kulturellen Wurzeln unseres Landes zu bewahren. Sie sind ein festes und tragfähiges Fundament, um darauf Neues aufzubauen: Im Bewusstsein unserer Vergangenheit, um Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu gestalten. Das historisch-kulturelle Erbe unseres Landes steht für die Entwicklung der Landesteile und Regionen von Nordrhein-Westfalen und legt darüber Zeugnis ab. Die heutigen Generationen stehen in der Verantwortung, Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Damit sind Denkmäler fester Teil unserer Heimat und Orte der Identität und der Identifikation – für Jung und Alt.

Die Förderrichtlinien umfassen drei Programmteile:

  1. Pauschalzuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände zur Förderung von Denkmalpflegemaßnahmen,
  2. die Förderung von denkmalpflegerischen Einzelprojekten zum Erhalt und zur Pflege von Baudenkmälern und
  3. die Förderung des Erhalts und der Pflege von Bodendenkmälern.

Der Programmaufruf mit allen weiteren erforderlichen Informationen wird voraussichtlich im Mai 2021 veröffentlicht.

Weitere Informationen

Förderprogramm verkehrshistorische Kulturgüter

Zudem ist der Erhalt des kulturhistorischen Erbes ist eine wichtige Aufgabe. Zu diesem gehören nicht nur die vielen Bau- und Bodendenkmäler im Land, sondern auch zahlreiche historische Verkehrsmittel wie Straßenbahnen oder Dampflokomotiven. Mit einem eigenen „Förderprogramm verkehrshistorische Kulturgüter“ stellt die Landesregierung ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen aus dem Bereich der historischen Mobilität auch in 2021 Fördermittel in Höhe von insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung. Ziel dabei: Die vielen Vereine und ehrenamtlich Tätigen mit der Förderung wertzuschätzen und die historischen Zeugnisse der Mobilität zu fördern. Durch die Förderung etwa für die Instandsetzung oder Reparatur von Fahrzeugen sowie die Herrichtung von Gebäuden und Infrastrukturen soll das ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich gezielt unterstützt werden. Von diesem Engagement profitieren auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Historische Verkehrsmittel sind Teil der nordrhein-westfälischen Heimat, erzählten von der Geschichte der Regionen und schaffen Identität für Jung und Alt.

Der Programmaufruf mit allen weiteren erforderlichen Informationen wird voraussichtlich im Mai 2021 veröffentlicht.