Tag des offenen Denkmals

Feiertag für den Erhalt und die Pflege der kulturellen Heimat

In Nordrhein-Westfalen öffnen am Tag des offenen Denkmals historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Bau

Der Tag des offenen Denkmals findet jährlich deutschlandweit am zweiten Sonntag im September statt. Er ist ein Feiertag für den Erhalt und die Pflege der kulturellen Heimat. Es ist vor allem eine Wertschätzung für diejenigen, die überwiegend als Eigentümerinnen und Eigentümer sowie ehrenamtlich in der Denkmalpflege und Denkmalschutz aktiv sind. Ohne ihre Arbeit wäre es nicht möglich, das kulturelle Erbe als Teil des Gedächtnisses unseres Landes zu erhalten und für kommende Generationen weiterzuentwickeln.

Denkmäler stiften Identität und machen Heimat erlebbar. Deshalb stellt die Landesregierung für 2019 für den Denkmalschutz über 17 Millionen Euro zur Verfügung.

Bezugspunkte lokaler Identifikation sind häufig die lokale und regionale Geschichte oder besondere und prägende Bauwerke, Gebäude oder entsprechende Orte in der freien Natur. Das Wissen um lokale identitätsstiftende Besonderheiten gehört zur Bildung aller Generationen und ermöglicht Erfahrungen an besonderen öffentlichen Orten, die dadurch auch zu ‚Lern-Orten‘ werden. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will diejenigen unterstützen, die sich um solche Orte und Bauwerke, "Zeugen" ihrer Heimat kümmern und die die dazugehörige Geschichte oder Tradition in zeitgemäßer und interessanter Form aufarbeiten bzw. präsentieren. Im Rahmen des Landesförderprogramms "Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. - Wir fördern, was Menschen verbindet" steht mit dem "Heimat-Zeugnis", neben dem Denkmalschutz, ein weiterer, unterstützender Baustein zur Verfügung.

In Nordrhein-Westfalen gibt es etwa 82.000 geschützte Baudenkmäler und rund 6.100 Bodendenkmäler. Die lange Liste der Denkmäler reicht dabei vom UNESCO Welterbe Kölner Dom bis zum Feuerwehrmuseum Isselhorst.