"Zukunft.Innenstadt.Nordrhein-Westfalen."

„Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“

Die Stadtzentren Nordrhein-Westfalens sollen fit für die Zukunft gemacht werden.

Gemeinsame Innenstadtoffensive Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen: Der Handelsstandort in der Bundesrepublik Deutschland mit vielen lebendigen Innenstädten und Zentren und das soll auch so bleiben!

Über 100.000 Geschäfte – über 750.000 Beschäftigte und Auszubildende – Einzelhandel ist einer der wichtigsten Arbeitgeber und Nachwuchsförderer in Nordrhein-Westfalen. Mehr als jedes fünfte Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet: Die Anzahl der Geschäfte im Einzelhandel lag in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 bei rund 108.000. Unter den eintausend umsatzstärksten Händlerinnen und Händlern in Deutschland haben rund 30 % ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen. Mit seinen über 750.000 Beschäftigten und Auszubildenden generiert der nordrhein-westfälische Einzelhandel einen jährlichen Gesamtumsatz von rund 98 Milliarden Euro. Der Einzelhandel ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber und Nachwuchsförderer in unserem Bundesland. Besonders stark ist der Händlerstandort Nordrhein-Westfalen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sowie im Bereich der Kauf- und Warenhäuser. Insgesamt entfallen 62,5 Prozent der Umsätze der Handelsunternehmen in Nordrhein-Westfalen auf diese Bereiche. Die in unserem Bundesland ansässigen Handelsunternehmen erwirtschaften damit 42,7 Prozent des deutschen Gesamtumsatzes in diesen beiden Segmenten.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich in zwei "Innenstadtgipfeln" mit zwölf Partnerinnen und Partnern auf eine gemeinsame Innenstadtoffensive verständigt: Ministerin Ina Scharrenbach, Minister Professor Dr. Andreas Pinkwart und Minister Lutz Lienenkämper haben sich mit den handelnden Akteurinnen und Akteuren über die aktuelle Lage ausgetauscht und gemeinsame Ziele für die Zukunftsfähigkeit der Innenstädte formuliert.

Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat mit dem „Nordrhein-Westfalen-Programm I“ 70 Millionen Euro für ein Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren zur Verfügung gestellt. Der Wandel im Handel ist im vollen Gange und wird durch den Corona-bedingten Shutdown noch beschleunigt. Die Innenstädte sind das Herz unserer Städte: Der Online-Handel floriert, der stationäre (Einzel-)Handel hat massive Einbußen erlitten. Viele Einzelhändlerinnen und –händler bangen um die Zukunft ihrer Beschäftigten und um die eigene Existenz.

 

Marktplätze des 21. Jahrhunderts

Zugleich sind die Innenstädte die Marktplätze des 21. Jahrhunderts: Handel, Begegnung, Kommunikation, Kunst und Kultur, Aufenthaltsqualitäten, Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung und vieles mehr prägen diese. Um den Transformationsprozess in den Innenstädten und Zentren pro-aktiv zu begleiten, gibt es das Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren. Das landeseigene 70-Millionen-Euro-Programm erlaubt es, neue Wege in der Unterstützung der Städte und Gemeinden zu gehen. Und diese werden wir nun gemeinsam gehen.

Am 13. November 2020 verkündete Ministerin Ina Scharrenbach den Start. 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhalten noch im Jahr 2020 rund 40 Millionen Euro. Das ist für die Städte, für den Handel und für die Bürgerinnen und Bürger ein echter Lichtblick. Das „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ wurde am 9. Juli 2020 aufgelegt. 

 

Stabilisierung der Zentren

Innenstädte und Zentren sind das Gesicht, sind das Herz unserer Städte und Gemeinden. Für die Landesregierung war früh klar: Während des COVID-19-Lockdowns haben insbesondere der (Einzel-)Handel sowie die Gastronomie erhebliche Umsatzeinbußen erlitten und dies wird nachhaltige Veränderungen mit sich bringen. Das ganz bittere dabei: Ganz häufig sind es äußere Umstände, die die Händlerinnen und Händler selbst nicht beeinflussen können und ihre Existenzen, die ihrer Beschäftigten und damit das „Gesicht“ unserer Innenstädte bedrohen. Mit dem Sofortprogramm ermöglicht die Landesregierung den Städten und Gemeinden, rasch zu handeln, neue Wege zu gehen und Perspektiven zu entwickeln.

 

Weitere 30 Millionen Euro 

Aus dem Sofortprogramm stehen weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung: Die Frist für die Vorlage der Förderanträge für das „Sofortprogramm Innenstadt“ wird nun auf den 30. April 2021 verlängert, um der guten Resonanz Rechnung zu tragen. Das Sofortprogramm ist vorausschauend konzipiert und erlaubt den Städten und Gemeinden aktives Handeln für die eigene Innenstadt. Förderanträge für das „Sofortprogramm Innenstadt 2020“ können bei der jeweils zuständigen Bezirksregierung gestellt werden.

Das Sonderprogramm umfasst vier Interventionsfelder:
  1. Die vorübergehende Anmietung leerstehender Ladenlokale durch die Kommunen zur Etablierung neuer Nutzungen im Rahmen eines Verfügungsfonds soll kleinteiligen Leerständen entgegenwirken.

  2. Die aktuell von Filialschließungen großer Warenhäuser betroffenen Städte und Gemeinden sollen gestärkt werden, um durch die Konzentration von Immobilien-Knowhow gegenüber den Eigentümern auf Augenhöhe agieren und Nachnutzungsperspektiven entwickeln zu können.

  3. Leerstehende Einzelhandelsimmobilien werden oft Gegenstand von Immobilienspekulationen. Den Kommunen soll ein Zwischenerwerb von Gebäuden ermöglicht werden, um die Verfügungsgewalt über die Objekte zu erlangen.

  4. In Folge von massivem Leerstand ist ganz konkret zu prüfen und zu entscheiden, ob die Konzentration von Handelslagen erforderlich ist und, wenn ja, wo diese räumlich stattfinden soll. Hier sollen Beratungs- und Planungsangebote helfen, ein Zentrenmanagement anzustoßen und den Aufbau eines Verfügungsfonds vorzubereiten.

Kommunalumfrage „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“

Im Sommer 2020 startete das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter den 396 Städten und Gemeinden eine Kommunalumfrage über die Zukunft der Innenstädte und Zentren.

Corona hat den Wandel im Handel noch einmal beschleunigt. Hinzu kommen schließungsbedingte Auswirkungen für die Gastronomie. Mit der Kommunalumfrage 2020 war das Ziel verbunden, Einschätzungen unserer Kommunen über die örtlichen Handlungsschwerpunkte heute und in der Zukunft zu gewinnen. Rund 68 Prozent unserer Kommunen haben sich beteiligt und wichtige Ergebnisse geliefert. Erkenntnisgewinn 1: Sauberkeit und Sicherheit werden als wichtigster Zukunftsfaktor eingestuft und löst damit die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto ab. Erkenntnisgewinn 2: Gastronomie, Freizeit, Kultur, Tourismus, Dienstleistungen und medizinische Angebote gewinnen gegenüber der Handelsfunktion an Bedeutung. Die Kommunalumfrage wurde im Auftrag des Ministeriums vom ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Der Befragungszeitraum umfasste die Monate Juli und August 2020.

Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen stehen zukünftig vor der Aufgabe sich wesentlich vielfältiger aufzustellen, um attraktiv und stabil zu bleiben. Innenstädte und Zentren sind das Gesicht, sind das Herz der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Dieses Gesicht wird sich zukünftig verändern. Die Marktplätze des 21. Jahrhundert werden mehr als Einzelhandel sein. Sie werden vermehrt auch Zentren der Begegnung, der Gastronomie und der Naherholung. Aus den Ergebnissen werden wir nun gemeinsam mit den Kommunen passgenau weitere Unterstützungsangebote entwickeln.

Zur Stärkung von Innenstädten und Zentren im Zuge der Corona-Pandemie hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen bereits frühzeitig reagiert und das „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ (siehe oben auf der Seite) auf den Weg gebracht.

 

Weitere Informationen

Dachmarke zur Landesinitiative „Zukunft.Innenstadt.Nordrhein-Westfalen."

Mit der landesweiten Dachmarke der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ will das Land Nordrhein-Westfalen öffentlich zeigen, dass der Handel, die Menschen sowie die Kommunen, nach den gravierenden Einschnitten in den letzten Wochen nicht allein dastehen. Alle Partnerinnen und Partner, Händlerinnen und Händler, Gastronomiebetriebe, Immobilien- und Standortgemeinschaften, Vereine und Institutionen sowie die Menschen vor Ort, die die Innenstädte Nordrhein-Westfalens lebenswert machen, sind zum Mitmachen eingeladen.

Denn die Innenstädte leben von den Aktivitäten der Akteure vor Ort. Die Dachmarke soll diese Aktivitäten symbolisch unterstützen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem heimischen Zentrum stärken. Das Logo der Landesinitiative Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen. ist eine selbsterklärende und sehr programmatische Wort-Bild-Marke. Grafisch wird das „In“ in Innenstadt betont und damit die Doppeldeutigkeit hervorgehoben: Zum einen geht es um Aktivitäten in der Stadt, zum anderen darum, dass die Innenstädte und Ortskerne bei den Einwohnerinnen und Einwohnern, Gewerbetreibenden, Unternehmen und Besucherinnen und Besucher einfach wieder „in“ sind.

Die Wort-Bild-Marken der Dachmarke sind in verschiedenen Farbenmodi sowie in verschiedenen Dateiformaten vorhanden. Anregungen für die Anwendung der Dachmarke erhalten Sie im unten aufgeführten Benutzerhandbuch. 

Weitere Informationen:

Verwendung durch die Kommunen, die zentrenrelevante Förderungen beziehen

Die Landesinitiative Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen. wird von den Kommunen des Landes unterstützt. Alle Kommunen, die Zentren, Innenstädte und Ortskerne mit Hilfe von Förderprogrammen wie der Städtebauförderung oder dem Sofortprogramm Innenstadt  wieder aufwerten, sind angehalten durch Verwendung der Dachmarke ein Zeichen für die Innenstädte Nordrhein-Westfalens zu setzten. Mit dem folgenden Logo werden die Kommunen ihre öffentlichkeitswirksamen und baulichenMaßnahmen und Veranstaltungen rund um die Zentren Nordrhein-Westfalens zieren. Eine Liste der Kommunen, die im Stadterneuerungsprogramm 2020 Städtebauförderung für Investitionen in ihre Innenstädte, Stadt- und Ortskerne erhalten haben, finden Sie unter weitere Informationen.

Weitere Informationen:
Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes 2020 für die Entwicklung der Innenstädte und Zentren.

Logo Innenstadt Dachmarke

 

Verwendung durch Partner der Landesinitiative

Die Landesinitiative Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen. ist eine Initiative des Landes gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Handel und Industrie. Diese Variante der Dachmarke ist für die Verwendung durch die Partner vorgesehen. Dabei handelt es sich um ein universell einsetzbares Logo mit einfacher, klarer Gestaltung für alle Einsatzzwecke. Dabei ist die Definition der Rolle des Partners als aktiver Mitgestalter zu erkennen.

Logo Partnerlogo
Verwendung durch Kommunen, Händlergemeinschaften, Immobilien- und Standortgemeinschaften, Stadtmarketingvereine, Gastronomen etc.

Jeden Akteur, jeder Betrieb, jeder Verein etc., dem die Zukunft seines kommunalen Zentrums ein starkes Anliegen ist, kann Teil der Landesinitiative sein. Ladeninhaber und Ladeninhaberinnen können durch die Verwendung der „Bekenner“-Marke ein Statement als Zeichen der Verbundenheit und Identifikation mit der Landesinitiative sowie mit dem eigenen Handelszentrum signalisieren. Sie kann von allen Botschaftern des neuen Innenstadt-Images überall angewendet werden: Orte, Gebäude, Plätze, Produkte, Tätigkeiten und Menschen – alles kann „in!“ sein.

Logo Innenstadt WIR
Logo Innenstadt DAS
Logo Innenstadt ICH

 

Downloads zu den Logos:

Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen."

Innenstädte: Seit jeher erfüllen „Marktplätze“ zentrale Funktionen in unseren Innenstädten. Handel, Arbeiten, Treffpunkt, Kommunikationskerne, Wohnen, Veranstaltungen und vieles mehr. Doch jede Bürgerin und jeder Bürger merkt es: Unsere Innenstädte wandeln sich, verändern ihr Gesicht.

Am 2. Juli 2018 hat sich daher die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ gegründet. Die Initiative wird von Partnern der kommunalen Familie, des Handels, der Wohnungswirtschaft, der Baukultur sowie vom Netzwerk Innenstadt und der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne getragen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat zusammen mit den Bündnispartnern das Ziel, die Städtebau- und Wohnungspolitik in den Stadtzentren weiterzuentwickeln, Förderschwerpunkte zur Innenstadtentwicklung auszugestalten sowie Stadt- und Ortskerne zu stärken.

August – November 2019: Wanderausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“

Der stationäre Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ist in vielen Städten auf dem Rückzug. Neben dem Verlust der Nahversorgung bedeutet das einen Verlust von öffentlichem Leben im Quartier. Es gibt aber Projektideen in vielen Städten, die leere Ladenlokale nutzen und gleichzeitig wieder neues Leben in die Stadt bringen. Mit der Ausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ thematisiert StadtBauKultur NRW Gründe für Leerstände in der Stadt und macht deutlich, wie verlorenes städtisches Leben durch neue Ideen zurückgewonnen werden kann. Mit der Wanderausstellung „Gute Geschäfte“ bietet StadtBauKultur NRW jetzt ein Format an, dass leicht in vielen Kommunen umgesetzt werden kann. Die Ausstellung besteht aus bis zu 100 Pappwürfeln und einer begleitenden Publikation und kann benutzt werden, um mit Bürgerinnen und Bürgern und anderen Akteuren über die Zukunft von Einzelhandelslagen ins Gespräch zu kommen. Impuls-Vorträge und Podiumsdiskussionen bei den Ausstellungseröffnungen, sollen dies unterstützen. 

Weitere Informationen zu den Orten und Terminen der Ausstellungseröffnungen finden Sie hier: Wanderausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“

28. Mai 2019: Einkaufsstraßen neu denken – Bausteine für neue Perspektiven

Ein ausdifferenzierter Einzelhandel mit einem vielfältigen Angebot soll weiterhin zum prägenden Bild vieler Innenstädte in Nordrhein-Westfalen gehören. Die von StadtBauKultur NRW in Auftrag gegebene Studie "Einkaufsstraßen neu denken – Bausteine für neue Perspektiven" bietet neben konkreten Ansätzen für den Umbau vorhandener baulicher Strukturen auch einen Leitfaden für die Ermittlung von Zukunftsperspektiven für solche Einzelhandelslagen. Vorgestellt wird die Studie von den Autoren Rolf Junker und Holger Pump-Uhlmann am 28. Mai 2019, 12 bis 16 Uhr, im Alten Bahnhof in Solingen. Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Timo Munzinger, Referent des Deutscher Städtetag, Rainer Gallus, Geschäftsführer des Handelsverband NRW und Hartmut Hoferichter,  Vorstand StadtBauKultur NRW, bieten eine Einführung in das Thema und setzen sich in einer Podiumsdiskussion mit den Ergebnissen der Studie auseinander.

Die Einladung mit Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: Vorstellung "Einkaufsstraßen neu denken – Bausteine für neue Perspektiven"

Weitere Informationen zur Publikation finden Sie hier: Studie "Einkaufsstraßen neu denken – Bausteine für neue Perspektiven"

20. und 21. Mai 2019: Wem gehört die Stadt? Tagung Innenstadt 2019

Nicht nur für die Akteure aus Politik und Verwaltung, sondern für alle Beteiligten einer Stadtgesellschaft ist die Auseinandersetzung mit der Frage: Wem gehört die Stadt? ein zentraler Ansatzpunkt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Die Schaffung und Erhaltung lebendiger und attraktiver Innenstädte und lebenswerter Quartiere kann nur eine Gemeinschaftsaufgabe aller sein. Gemeinsam passgenaue Lösungen zu entwickeln, die auf eine breite Akzeptanz stoßen und die allseits geforderte Identifikation und privates Engagement fördern, sind hohe Ansprüche an die Planung und Umsetzung städtebaulicher Vorhaben. Auf der diesjährigen Tagung werden aktuelle Lösungsansätze „Von der Teilhabe bis zur Mitwirkung“ diskutiert, die ermutigen sollen, die Partizipation auf eine neue breite Basis zu stellen.  Ziel der Tagung ist es, über diese Themen in einen gemeinsamen gesellschaftlichen und kulturellen Austausch zu gelangen. Eine Veranstaltung des Netzwerk Innenstadt NRW mit Unterstützung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Einladung mit weiteren Informationen zur Fachtagung finden Sie hier: Tagung: Wem gehört die Stadt? Von der Teilhabe bis zur Mitwirkung?

6. Mai 2019: Fachtagung der Landesinitiative

In den vergangenen Monaten seit Gründung der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ wurde unter intensiver Mitarbeit der Bündnispartner eine Untersuchung von 25 nordrhein-westfälischen Beispielen der Innenstadtentwicklung durchgeführt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sowie die nächsten Schritte der Landesinitiative waren Gegenstand einer Fachtagung, die am 6. Mai 2019 in Hamm stattgefunden hat.

Die Einladung mit weiteren Informationen zur Fachtagung finden Sie hier: Fachtagung zur Landesinitiative Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.

12. März 2019: Innenstädte als Identifikationsorte

Am 12. März 2019 fand auf Initiative von Ministerin Ina Scharrenbach und Bernadette Spinnen, Vorsitzende der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. in Dortmund eine Fachveranstaltung zu „Innenstädte als Identifikationsorte“ statt. Mit Impulsvorträgen zur „Stadtgestaltung im 21. Jahrhundert“ von Prof. Dr. phil. Rainer Zimmermann, Hochschule Düsseldorf, und über „Die Stadtgesellschaft im Umbruch“ mit Andreas Reiter vom ZTB Zukunftsbüro Wien wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Fachveranstaltung eingestimmt. Im Fokus dieser Fachveranstaltung standen die Kooperationsmöglichkeiten von Stadtplanung und Stadtmarketing, um Innenstädte als „Muträume“ für die Zukunft zu gestalten.

Die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“

Die Gestaltung der Innenstädte ist eine zentrale Aufgabe der nordrhein-westfälischen Stadtentwicklungspolitik. Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Kommunen mit ihren Partnern, zu denen auch die Bürgerinnen und Bürger gehören, zukunftsfähige und ansprechende Lösungen für die Weiterentwicklung ihrer Fußgängerzonen, Plätze, öffentlichen Räume, Gebäude und Wohnungen etc. entwickeln und umsetzen können.

Ministerin Ina Scharrenbach: „Es gibt in Nordrhein-Westfalen bereits viele hervorragende Initiativen, um den Wandel in den Innenstädten aktiv zu begleiten. In den Zentren der Städte und Gemeinden kristallisieren sich wie in keinem anderen Raum die Erwartungen der Bevölkerung an lebendige Atmosphäre, qualitätsvolle und funktionale öffentliche Räume, unversehrte Gebäude und vielfältige Angebote. Den Verantwortlichen vor Ort brennen insbesondere folgende Fragen auf den Nägeln: der Strukturwandel im Einzelhandel, ein ausreichendes Wohnraumangebot, die Nachnutzung von Brachflächen und die Verwahrlosung öffentlicher Räume. Wir wollen die Ansätze, die in unseren Städten bestehen, noch besser miteinander verknüpfen und vermehrt in die Breite bringen. Wir brauchen weniger theoretische Konzepte, sondern mehr praktische Umsetzung vor Ort. Dazu werden wir mit unseren Partnern Lösungswege entwickeln. Wir werden uns daher in diesem Jahr noch gute Projekte und Lösungen anschauen und daraus Schlüsse ziehen, welches die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind und wie wir diese als Land noch besser unterstützen können.“

 

Die Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen.“ wird von folgenden Partnern unterstützt:
 

  • Deutscher Städtetag und Städtetag Nordrhein-Westfalen
  • Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen
  • Landkreistag Nordrhein-Westfalen
  • Handelsverband Nordrhein-Westfalen
  • Industrie- und Handelskammern Nordrhein-Westfalen
  • Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Nordrhein-Westfalen
  • Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen
  • Haus & Grund Rheinland Westfalen
  • Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e. V.
  • Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
  • Landesinitiative StadtBauKultur Nordrhein-Westfalen
  • Netzwerk Innenstadt Nordrhein-Westfalen
  • Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen

Partner in der Landesregierung sind das Ministerium für Verkehr sowie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.