Zukunft Stadtraum

Landeswettbewerb "Zukunft Stadtraum"

Mut in der Stadtplanung – Mit dem Landeswettbewerb soll Stadtraum in den Kommunen neu gestaltet werden.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung sucht mit dem Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ mutige und innovative Konzepte, die den Veränderungen der Land- und Stadträume in Hinblick auf den öffentlichen Straßenraum als Begegnungsraum und den Entwicklungen hin zu einer natürlichen Stadt Rechnung tragen.

Die besten Ideen für lebendige und natürliche Stadt- und Straßenräume

Ziel des Landeswettbewerbs „Zukunft Stadtraum“ ist es, die besten Ideen zu fördern, die lebendige und natürliche Stadt- und Straßenräume schaffen. Es sollen öffentliche Räume und Straßen geschaffen werden, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger sicher begegnen und von mehr Stadtnatur profitieren können. Dies umfasst auch Konzepte zur Anpassung der Flächen für die verschiedenen Verkehrsarten in den Städten Nordrhein-Westfalens.

Teilnahmeberechtigt waren Städte und Gemeinden, Projektentwickler und ihre Entwurfsverfasser sowie bürgerschaftliche Initiativen, die sich explizit für Veränderungen von Straßenräumen und Mobilität einsetzen.

Die zehn überzeugendsten Entwürfe sollen in einem zweiten Schritt Mittel für die Umsetzung aus den Bereichen der Städtebauförderung oder Dorferneuerung erhalten.

Stufe I des Landeswettbewerbs

Bis zum 13. April 2021 konnten Ideen von Städten und Gemeinden, bürgerschaftlichen Initiativen und Projektentwicklern sowie deren Entwurfsverfassern eingereicht werden. Aus insgesamt 45 Einreichungen prämierte die Jury unter Vorsitz von Prof. Rolf Westerheide von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen 25 innovative und zukunftsweisende Ideen. Am 22.06.2021 überreichte Frau Ministerin Scharrenbach die Preise: 18 kommunale Ideen erhielten je 10.000 €, fünf bürgerschaftliche Konzepte erhielten je 3.000 € sowie zwei Entwürfe von Projektentwicklern erhielten je 5.000 €.

Prämierte Projekte der Stufe I des Landeswettbewerbs Zukunft Stadtraum

Stufe II des Landeswettbewerbs

Die ausgezeichneten Städte und Gemeinden können ihre Idee in Stufe II des Verfahrens bis zur Entwurfsplanung vertiefend bearbeiten. Dies gilt auch für die bürgerschaftlichen Projekte, soweit sie eine Unterstützung seitens der Kommune nachweisen. Die Projekte erhalten zudem im Rahmen eines Werkstatt-Tages eine kollegiale Beratung durch die Mitglieder der Jury zur Konkretisierung der Ideen.

Die in Stufe II prämierten Projekte gehen unmittelbar im Anschluss der Auszeichnung in die Umsetzung und erhalten dafür einen vor die Klammer gezogenen Förderzugang in den Programmen Städtebauförderung bzw. Dorferneuerung.